Leadership setzt Bewusstsein für die eigenen Werte voraus von David Fiorucci

Monica Camuglia, 24. März 2017

Wenn Sie im Unternehmen, für das Sie arbeiten, einen Entscheid fällen, haben Sie sich dabei schon gefragt, ob Sie sich von den Werten des Unternehmens oder von ihren eigenen leiten lassen?

Denn IHRE (erklärten oder ungenannten) Werte haben einen enormen Einfluss, oft einen bedeutsameren als jene des Unternehmens – auch wenn in fast allen Betrieben die Unternehmenswerte hochgehalten werden. Die sind natürlich wichtig, aber nicht selten fehlen damit verknüpfte Reflexe, die ihnen Leben einhauchen. Ich spreche in diesem Zusammenhang vom Verkörpern der Unternehmenswerte in nachvollziehbaren, messbaren Verhaltensweisen. Auf die Unternehmenswerte kommen wir in einer meiner nächsten Kolumnen zurück. Konzentrieren wir uns vorerst auf IHRE Werte.

Über Ihre Werte sollten Sie sich unbedingt Rechenschaft geben. Deshalb ist die aktuelle Etappe unserer Reise («Leadership: Weshalb erzielen wir nicht die erwartete Wirkung?»)1 sehr persönlich, quasi eine Herzensangelegenheit, sie betrifft unsere WERTE.

Was sind Werte? Ein «Wert» ist, was aufgrund individueller und gesellschaftlicher Einschätzung als erwünscht, gut, bereichernd, nützlich und belebend betrachtet wird. Werte beeinflussen unser Handeln und Entscheiden. Sie vermitteln Orientierung und geben Antrieb.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarten von ihren Führungskräften eine klare und standfeste Haltung, die auf Werten beruht. Eine solche Haltung fördert sowohl Sicherheit beim Handeln als auch Transparenz und verleiht dem Rahmen, in dem sich die Mitarbeitenden wohl fühlen, Stabilität. Werte sind eine Quelle der Sicherheit.

Selbstreflexion Welches sind Ihre eigenen Werte? (Was ist Ihnen wichtig?) Was regt sie an? Ich bin sicher, dass Sie alle ganz starke persönliche Werte haben. Sie entspringen Ihrer Erziehung, den Menschen, die Sie geprägt haben (Eltern, Freunde, Idole), Ihren Glaubenssätzen, Ihren Überlegungen und dem, was Sie erlebt haben … Aber haben Sie sie formuliert? Reflektiert?

Was verstehen Sie unter dem Wert A oder dem Wert B? Was meinen Sie damit? Es ist wichtig, sich dieser Übung zu unterziehen, damit sich die andern an Ihnen orientieren können. Kennen meine Mitarbeiterinnen meine Werte und was mir wichtig ist, können sie Stellung beziehen und vor allem meine Reaktionen vorwegnehmen. Dies gibt Orientierung und verstärkt die Beziehung.

Ein ganz simples Beispiel. Für viele unter Ihnen ist RESPEKT ein wichtiger Wert. Doch was verstehen Sie unter Respekt? Für mich hat der Begriff «Respekt» beispielsweise mit Pünktlichkeit zu tun. Wenn ich mit meiner Frau verabredet bin und sie unangekündigt 45 Minuten zu spät auftaucht, macht mich das nervös und ich finde, sie sei mir gegenüber respektlos. Was aber, wenn meine Frau aus Afrika kommt, aus einer Kultur, in der man die Zeit anders versteht als bei uns? Unter anderen Umständen können auch zwei Stunden Verspätung noch als «pünktlich» durchgehen und werden keinesfalls als Respektlosigkeit empfunden.

Unser Gegenüber geht also ebenfalls von seinen eigenen Werten aus. Deshalb müssen wir sie definieren, sie verdeutlichen und sie kommunizieren, um die Beziehungen am Arbeitsplatz und die Zusammenarbeit zu erleichtern.

Wie in allen Dingen kann Übertreiben ungewollte Konsequenzen haben, so läuft eine sparsame Person Gefahr, zum Geizhals zu werden, wenn sie sich dessen nicht bewusst ist. Andererseits kann sich eine sparsame Person in bestimmten Situationen als sehr grosszügig erweisen. Alles hängt von der Situation ab. Im Geldausgeben ist ein und dieselbe Person vielleicht sparsam, in der Liebe oder in ihrer Zuneigung hingegen sehr grosszügig. Jedem Wert entspricht ein positives Gegengewicht, das es zu erkennen gilt … um sich selbst besser zu erkennen.

Deshalb empfehle ich allen mir Nahestehenden, die folgende Übung mit den drei Werten zu machen, die ihnen am wichtigsten sind: Welchen positiven Gegengewichten entsprechen sie (auf der Werte-Waage) und was kommt heraus, wenn ich übertreibe?

Ich habe diese Übung absolviert, dann vor allem meinen Mitarbeitern systematisch meine drei Schlüsselwerte vermittelt und ihnen erklärt, was mir wichtig ist. Meine Werte stehen auch an der Bürotür und in einem Dokument, das im Intranet des Unternehmens allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugänglich ist.

Meine drei Werte und ihre positiven Gegengewichte sind:

1. FAMILIE  (Zugehörigkeit, Bedeutung des Teams); ihr Gegengewicht ist in meinem Fall: INDIVIDUALITÄT  (ich muss auch auf mich aufpassen, darf mich nicht vergessen und nicht immer an die anderen denken)

2. SPASS (als Motor, der Energie freisetzt, der mich antreibt); ihr Gegengewicht ist in meinem Fall:  SERIOSITÄT  (ich bin entspannt, aber was ich sage, hat Sinn und ist begründet)

3. NACHHALTIGKEIT  (ich will mittel- und langfristig einen positiven Einfluss haben); ihr Gegengewicht ist in meinem Fall: ACHTSAMKEIT (ich muss mich auch auf den gegenwärtigen Moment fokussieren = hier und jetzt leben, statt in Gedanken ständig in der Zukunft zu sein)

Machen Sie diese Übung, klären Sie Ihre Werte und bringen Sie sie zum Ausdruck. Dies verleiht Ihnen neuen Schub in Ihren privaten und beruflichen Beziehungen.

Vertrauen – Vorabdruck aus „Teams für eine nachhaltige Wirtschaft“ unser zweites LP³ Leadership – Buch von Thomas Nast

Monica Camuglia, 14. März 2017

Thomas Nast hat das zweite LP³ – Buch geschrieben. Es wird wieder im Stämpfli Verlag, Bern erscheinen. Heute nehmen wir Sie auf die Reise ins Thema Vertrauen, denn gegenseitiges Vertrauen ist der Boden für Motivation, Zusammenarbeit und Erfolg.

Motivation ist in aller Munde. Ihre Vorgesetzten wünschen Sie sich wie selbstverständlich von Ihnen. Ja, sie verlangen Motivation und sie überprüfen diese alljährlich anlässlich ihres Mitarbeitergespräches. Es ist lobenswert, wenn Sie über eine positive Grundmotivation verfügen. Aber was liegt ihr zugrunde? Ist es der Führungsstil von Ihrem Chef? Ist es die Unternehmenskultur? Das gewinnende Lächeln von Karl? Oder ist es ein Klima von Vertrauen? Herrscht in Ihrem Betrieb eine Atmosphäre der gegenseitigen Unterstützung, helfen Sie einander aus und stehen Sie füreinander ein? Vertrauen ist der Boden auf dem etwas Gedeihen kann. Auf seiner Grundlage basieren Respekt, Verlässlichkeit und Anerkennung. «Walk the talk» sagt man auf englisch. Ihr Worte und Ihre Handlungen sollen übereinstimmen. Dadurch werden Sie als verlässlich wahrgenommen und man traut Ihnen. Es ist Ihnen zu wünschen, dass Sie in einem Team von vertrauenswürdigen Kollegen arbeiten und dass Ihr Chef vorbildlich und vertrauenswürdig handelt. Fakt ist, nicht jeder hat dieses Glück.

Geduld ist das Schwerste und das Einzige, was zu lernen sich lohnt. Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede, alles Gedeihen und Schöne in der Welt beruht auf Geduld und braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen.

Hermann Hesse

Vertrauen passiert zwischen zwei oder mehreren Menschen aber auch zwischen Abteilungen und Unternehmungen, die zusammenarbeiten. Es geht nicht ohne eine eigene Vorleistung. Sie müssen Vertrauen schenken bevor Sie dieses zurückerhalten. Vertrauen wird verdient. Vertrauen ist auch mit Risiken behaftet. Sie machen sich verletzbar. Riskieren Sie es trotzdem! Das ist, was Sie als Mitarbeiter und als Chef tun können. Vertrauen Sie Ihren Vorgesetzen, ihrer Abteilung und Ihrem Betrieb. Erhalten Sie nach einer Weile Vertrauen zurück, sind Sie gut bedient. Wenn nicht, sprechen Sie es an, fordern Sie es ein und seien Sie konsequent, wenn nichts geschieht. Sie können sich, wie so viele, auch entscheiden das Risiko zu vertrauen nicht einzugehen. Allerdings betrügen Sie sich dann auch um den möglichen Gewinn. Denn Vertrauen wird im Normalfall mit Vertrauen belohnt.

Machen Sie den Selbsttest. Versuchen Sie untenstehende Aussagen für sich persönlich auf einer Skala von 1 – 10 zu beantworten. 1 steht für wenig Vertrauen, 10 steht für ein ausserordentlich ausgeprägtes Vertrauen:

  • Ich vertraue mir selbst
  • Ich vertraue meinen Arbeitskollegen
  • Ich vertraue meinen Vorgesetzten
  • Ich vertraue meiner Firma

So erkennen Sie Ihr Potential! Wie hoch ist Ihr Selbstvertrauen und dasjenige in Ihre Umgebung? Power ist demnach die Wirkung, die Sie dank Ihres Vertrauens erzielen. Ist Ihr Selbstvertrauen hoch, werden Sie eine positive Wirkung auf Ihr Team und auf Ihre Umgebung ausüben. Dies gilt auch, wenn Ihr Vertrauen in Ihre Arbeitskollegen, in Ihre Vorgesetzten und in Ihre Firma hoch ist. Allerdings wissen Sie selbst, dass ein positives Selbstvertrauen nicht zwangsläufig auch ein Vertrauen in seine unmittelbare Umgebung nach sich zieht. Das wäre blauäugig und zu vertrauensselig. Die unbequeme Wahrheit ist diese:

  • Habe ich mir ein nachhaltiges und förderliches Umfeld erarbeitet in welchem ich mich wohl fühle?
  • Mache ich meinen Einfluss geltend, um eine nachhaltiges Umfeld zu erschaffen?
  • Bin ich konsequent, wenn meine Arbeitskollegen, meine Vorgesetzten und meine Firma mein Vertrauen nicht verdienen?

 

Eine gute Performance (Leistung) ist die logische Folge, wenn Ihre Wirkung (Power) Vertrauen erweckt. Vertrauen gebiert Vertrauen – so einfach ist das.

 

Für mehr Infos: https://www.nast-leadership.ch/home/

Action Learning von Gerhard Grieb

Monica Camuglia,

Jedes Team ist anders. Jeder Mensch ist anders. Wir alle sind unterschiedlich begabt und lernen auf unterschiedliche Art und Weise. Was uns alle verbindet, sind gemeinsame Erlebnisse. Wir alle lernen schneller und nachhaltiger über das gemeinsame Erleben, über Action Learning.

Zentral für ein aufbauendes, erlebnisorientiertes Training ist das Vorgespräch mit Ihnen. Um massgeschneiderte Übungselemente Ihren Wünschen und Bedürfnissen anzupassen, schaffen wir im Gespräch Klarheit darüber, was Sie genau erlebbar machen wollen:

  • Sich kennen lernen (für neue Teams und neue Projekte)
  • Gegenseitiges Vertrauen stärken
  • Auftrags- und Rollenklärung
  • Informations- und Kommunikationsdefizite überwinden
  • Konfliktherde sichtbar machen und lösen
  • Organisationsstrukturen, Schnittstellen, Prozesse vereinfachen
  • Stärken und Schwächen anerkennen
  • Motivation finden
  • Selbstreflexion, Selbstbild und Fremdbild angleichen
  • Führungsverhalten hinterfragen und anpassen

Rufen Sie unverbindlich an damit wir gemeinsam für Sie passende Lösungswege definieren können.

https://www.humantrain.ch/angebot/teamtraining/

Evaluation LP3 360°

David Fiorucci, 24. Januar 2017

Quatre conditions sont importantes:
  1. Toutes les personnes qui participent à l’évaluation doivent être informées avant que l’évaluation ne soit lancée
  2. La mention du fait que l’évaluation est anonyme ou non doit aussi être communiquée
  3. Si les personnes ne connaissent pas encore le LP3, il faut qu’elles aillent voir la video 8′ (mettre le lien : https://www.lp3leadership.com )
  4. Pour s’assurer qu’il n’y a pas de problème avec le système IT de l’entreprise ou que le site www.lp3leadership.com ou les adresses emails noreply@lp3leadership.com ne sont pas bloquées, mises comme spam ou mises sur liste noire, svp, faire un test ou voir avec le responsable IT de l’entreprise. (je conseille de le faire en avance)

Bonnes évaluations LP3 360°
David

Das LP3 360° Survey ist kein „Test“, aber eine Evaluation

David Fiorucci, 23. Januar 2017

Liebe Trainer/Innen

Alle Begriffe „Test“ werden im LP3 360° Online Survey durch „Evaluation“ ersetzt.

Français: outil d’évaluation online 360° LP3

Deutsch: LP3 360° Online-Evaluation-Tool

Anglais: LP3 360° online evaluation tool

Italiano: Strumento di valutazione on-line LP3 360°

Merci et bonnes évaluations

David

Monica Camuglia devient LP3 Partner au 1er janvier 2017

David Fiorucci, 22. Dezember 2016

Dès le 1er janvier 2017, Monica Camuglia travaillera plus étroitement encore pour LP3 et me soutiendra dans le développement, les acquisitions et la mise sur orbite de LP3.

A ce titre, elle aura sa carte de visite LP3 et aura  officiellement un titre de « PARTNER ».

Monica laisse son entreprise « Contradaza » au second plan pour se concentrer sur LP3 et sur sa personne « Monica Camuglia ». Elle ne sera cependant pas employée de LP3.

Je me réjoui d’avoir Monica à mes côtés et de pouvoir compter sur elle. Grâce à sa personnalité, à sa maturité, à ses divers talents et à son énergie, nous avons un atout majeur.

Merci à Monica!

Bonne journée à vous tous

Leader Balance (Brettspiel): Swiss Life France, nouveau record (F)

David Fiorucci, 16. März 2016

L’équipe de direction RH de Swiss Life France a réalisé, lors du Workshop EPE (Equipe à Performance élevée) du 14 mars 2016, un excellent résultat.
En effet, ils ont réussi (à 5) à placer toutes les boules sur les bons trous en 10’18“ !
C’est un excellent résultat.

Le temps nécessaire pour mettre les boules allait, par boule, de 8“ à 2’53“

Ils n’ont jamais fait tomber une seule boule.

Félicitations

Formation LP3 France

David Fiorucci, 23. Februar 2016

Aujourd’hui s’est terminée avec succès la formation pour les formatrices et formateur LP3.

Sabrina Kebir

Candice Metenier

Caroline Delecour

Jean-Marie Grandvaux

Agathe Tschiember

Cordiale Bienvenue

David Fiorucci, 27. Februar 2015

Je vous souhaite une cordiale bienvenue dans le Blog „LP3“.
David